Malin Hacker, God will forgive and I will remember, Pinky, 2025; Installationsansicht


God will forgive and I will rememberMalin Hacker
2.5. - 11.5.2025

Let‘s play house, only that I‘m not here, I‘m everywhere, but there are all these little trinkets to keep you company. Björk hat mal gesagt „producing is an inherently feminine process, it‘s just like weaving“ und ich fresse das auf. Ich kann keine Kunst machen, die nicht emotional ist. Auf allem was ich anfasse bleibt eine Schliere meiner Selbst kleben. Mein Bett riecht nach Blumen, meine Haare sind fettig. Morgen erobere ich die Welt, heute tanze ich vor meinem Spiegel.

In der Ausstellung „god will forgive and i will remember“ nutzt die Künstlerin Malin Hacker ästhetische Bezüge zu Kitsch, Hyperpop und Traum um eine Rauminstallation zu schaffen, die häusliche Rückzugsorte als Orte der kreativen Produktion und der Privatss-
phäre ehrt. In ihrer künstlerischen Auseinandersetzung spielt ihre Kindheit, das Aufwachsen im digitalen Zeitalter, sowie ihr Verhältnis zu Familie eine wichtige Rolle. Ihr Schaffen gleicht dem Erstellen eines visuellen Tagebuchs: Wer darin liest, verliert sich in einer eskapistischen Sammlung an Anekdoten und Erinnerungen, die zwischen niedlichen und düsteren Noten changieren. Malin Hackers Verarbeitung eröffnet eine individuelle Perspektive auf das Zeitgeschehen in einem Mosaik aus generischen Alltagserfahrungen, aktuellen Trends und tiefen persönlichen Einblicken. 

Malin Hacker ist in Reutlingen geboren und aufgewachsen. Sie studiert an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in der Klasse von Prof. Helen Verhoeven.